Vegane Onigiri mit würziger Tofu-Füllung

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Japanische Onigiri werden in der Regel mit Fisch oder Hackfleisch und Mayonaise gefüllt, mit Tofu und Sojanaise schmecken sie aber mindestens genauso gut. Ich habe mich von den Original-Rezepten mit Thunfisch und Mayonaise inspirieren lassen, dabei ist dieses leckere Rezept entstanden. Die veganen Onigiri eignen sich wunderbar zum Mitnehmen für unterwegs.

Für ca. 13 Onigiri* braucht ihr:

  • 500 g Sushireis
  • 100 ml Sojanaise (selbstgemacht oder aus dem Bioladen)
  • 125 g festen Tofu
  • 1 Frühlingszwiebel
  • etwas Sojasauce (ich verwende immer die von Kikkoman, die schmeckt klasse und ist vegan)
  • Salz

optional:

  • japanische Gewürzmischung
    (erhältlich im Asialaden; achtet auf die Zutatenliste: oft ist Fischmehl enthalten!)
  • 1 Blatt Alge
  • ein Reisformer**
  • Sojabohnen/Edame als Beilage (erhältlich im Asialaden)

Den Sushireis nach Packungsanweisung kochen und leicht salzen. Den Reis etwas abkühlen lassen, so dass ihr euch nicht die Finger verbrennt. Lasst ihn aber nicht ganz kalt werden, dann lassen sich die Onigiri schlecht formen.

Während der Reis abkühlt, könnt ihr die Sojanaise zubereiten. Anschließend den Tofu bröseln und scharf anbraten, mit etwas Sojasoße ablöschen. Die Frühlingszwiebeln klein schneiden und mit dem Tofu und der Sojanaise vermischen. Mit Sojasoße, Salz und eventuell einer japanischen Gewürzmischung abschmecken. Die Füllung darf ruhig sehr würzig sein.

Jetzt die Onigiri-Form zu etwa zwei Dritteln mit Reis füllen, eine Kuhle in die Mitte drücken und mit einem Teelöffel die Füllung in die Kuhle geben. Mit Reis bedecken, den Deckel drauf pressen. Das Ganze umdrehen und das Onigiri vorsichtig durch die oberen “Schaufeln” herausdrücken. Das klingt komplizierter, als es ist, eigentlich ist es ganz einfach. Wer mag, kann jetzt noch ein Blatt Alge mit einer Schere in schmale Rechtecke schneiden und um die Onigiri wickeln; so bleiben die Finger beim Essen sauber.

Als Beilage könnt ihr Sojabohnen mit Frühlingszwiebeln braten und mit Sojasoße abschmecken. Auch Karotten-Kinpira passen gut dazu.

* Ja nach Beilage und Hunger würde ich pro Person mit 3 bis 4 Onigiri rechnen.

**Ein Reisformer ist sehr hilfreich und macht das Formen ganz einfach, ihr findet den Reisformer im gut sortierten Asialaden oder in Online-Shops (hier z.B. bei Amazon). Wer keinen zur Hand hat, kann die Onigiri aber auch mit angefeuchteten Händen formen. Da der Reis sehr klebrig ist, kann man ihn vor dem Formen auch in Frischhaltefolie wickeln; ich habe es noch nicht probiert, da ich einen Onigiri-Former zur Hand hatte. Hier eine Anleitung zum Formen ohne Reisformer und Frischhaltefolie, hier ohne Video:]

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