Veganer Apfelkuchen

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Der Apfelkuchen basiert auf einem alten Familienrezept, das ich veganisiert habe. Das Schöne: Weil jetzt die Eier fehlen, kann man ohne Angst vor Salmonellen viiiel Teig naschen. Und ohne Tierleid schmeckt der Apfelkuchen doppelt so gut!

Für den veganen Apfelkuchen braucht ihr folgende Zutaten:

  • 300 g Weizenmehl
  • 2 gestrichene TL Backpulver
  • 75 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL Sojamehl (aus dem Bioladen, Reformhaus)
  • 150 g vegane Butter (aus dem Bioladen, z.B. Alsan)

Für die Füllung:

  • mindestens 12 Äpfel (am besten Boskop)
  • etwas Zimt & Zucker

Zubereitung:
Das Sojamehl mit 2 EL Wasser mischen, bis eine homogene Masse entsteht. Alle übrigen Zutaten (bis auf die Zutaten für die Füllung) kneten, das Sojagemisch hinzufügen und alles vermischen. Etwa ein Viertel des Teiges auf einer Springbackform ausrollen. Den Kuchenboden in einem vorgeheizten Backofen bei 200 bis 225 Grad ca. 15 bis 20 backen. Vorsicht, der Teig wird schnell zu braun. Wenn er braun wird, früher rausnehmen!

Die Äpfel schälen und klein schneiden. Mit Wasser, etwas Zucker und Zimt kochen lassen, bis Apfelkompott entsteht.

Den restlichen Teig teilen und aus einer Hälfte einen Rand in der Springform formen. Die Apfelfüllung auf den vorgebackenen Teig geben. Aus dem restlichen Teig eine Teigdecke formen oder als Streusel auf den Teig legen.

Den Kuchen 20 bis 30 Minuten bei 200 bis 225 Grad backen und gut abkühlen lassen, da er sonst auseinander läuft. Bei Bedarf mit Puderzucker bestreuen.

Foto: © Flickr, Samantha Forsberg, CC BY 2.0

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Comments
  • Carmen
    Antworten

    Hallo! Durch rumsurfen bin ich auf diesen Blog gestoßen und klicke mich eifrig durch die „älteren“ Posts (und bin schon im Frühjahr 2010 angelangt 😉 ). Da mein Bruder seit gut einem Jahr eine Vegan-lebende Freundin hat interessiere ich mich immer mehr für diese Ernährung und merke immer wieder, wie einfach eine Umstellung doch ist und wie gut es schmeckt! Da ich leider etwas zu dünn bin, würden meine Eltern aufschreien, wenn ich verkünden würde, vegan zu leben (Vorurteile jucheh!) – das Fleisch lass ich aber dennoch inzwischen gerne mal weg und hab sogar schon Tofugerichte ausprobiert. Der Geburtstagskuchen, der zu meinen Ehren im Ofen backt, ist zufälligerweise auch vegan (nachdem ich die Margarine ausgetauscht habe ;)) – vielleicht wird mein nächstes Lebensjahr ja auch vegan? Dieser Blog ist jedenfalls super und ich werd ihn mit Vergnügen weiterlesen 🙂 Viele Grüße, Tulpe

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